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DIE WÜRDE DER ANDEREN!

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„Wien ist anders!“ kann man da auf einem leicht desolaten Plakat lesen, wenn man mit dem Auto die Stadt betritt. Und es ist ja wirklich anders! Genauso wie Salzburg, Graz, Hannover, Amsterdam, Istanbul oder Paris! Und auch ich bin anders als du, als sie oder er!
In meiner Welt braucht Beziehung immer auch „das Andere“! Also mich und dich. Dich und dein Publikum. Dein Publikum und die Europäer. Die Europäer und die anderen. Die anderen und die anderen Anderen.
Im „anderen“ sind wir alle gleich! Nur durch das Andere ist Entwicklung, Wachstum, Lernen, ist das Gute Echte und Schöne möglich!
Wir alle sind andere!
Johann Wolfgang von Goethe schrieb in seinen „Wilhelm Meisters Lehrjahre“:

„Wer bloß mit Zeichen wirkt, ist ein Pedant, ein Heuchler oder Pfuscher. Es sind ihrer viele und es wird ihnen wohl zusammen. Ihr Geschwätz hält den Schüler zurück und ihre beharrliche Mittelmäßigkeit ängstigt die Besten. Des echten Künstlers Lehre schließt den Sinn auf; 
denn, wo die Worte fehlen, spricht die Tat. Der echte Schüler lernt aus dem Bekannten das Unbekannte entwickeln und nähert sich dem Meister.“

Das trifft’s! Es ist eben nicht genug die Dinge zu analysieren und aufzuzeigen. Nur Versprechungen zu machen oder nur „Recht zu haben“!

Gehen wir den Schritt vom ich zum DU – FÜR UNS SELBST!
„Musicians for Refugees“ wird also ab sofort auf „Musicians for Others“ erweitert! Weil’s einfach mehr Spaß macht und sich lohnt, sich mit dem anderen und mit den anderen auseinander zu setzen. Und wenn wir es dann noch schaffen, ausgehend von den „bekannten anderen“ uns mit dem Unbekannten auseinander zu setzen, ja dann nähern wir uns der Meisterschaft!
Alles Gute, Echte und Schöne
wünscht der Leonhard
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