Du musst dein Ändern leben!

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Die Verbesserung einer Situation ist immer eine Veränderung dieser Situation – No Na! Allerdings liegen genau in dieser Tatsache alle Vor- und Nachteile, alle Gründe, warum die eine alles ohne jede Schwierigkeit zu schaffen scheint, während der andere halt so gar nichts zusammen bringt, obwohl er alles versucht!

Klar, Verbesserungen wollen wir alle! Verbesserungen sind GUT! Da wird ja etwas besser! „Mein“ Management, „meine“ Nerven, „meine“ Gesundheit, „meine“ Finanzen, „meine“ Kids in der Schule, „meine“ Gesetzeslage, „mein“ Wetter usw., eben alles soll, ja es MUSS besser werden! Und natürlich soll ich der/die NutzniesserIn der Verbesserungen sein, sonst wären sie ja total sinnlos!

Mit Veränderungen ist das aber anders: Die betreffen vordergründig die anderen! Eigentlich sollten sich wirklich einmal alle andern verändern!

Das Problem dabei ist halt, dass jede Veränderung mit erheblichem Risiko einherzugehen scheint. „Was, wenn die Geschichte dann für mich nicht besser ist?“ „Wer garantiert mir, dass sich der Aufwand auch lohnt?“ „In Wirklichkeit mag ich das gar nicht, wenn sich die Dinge um mich dauernd ändern – denk doch nur an die lästigen Updates beim Computer, die angeblichen technischen Errungenschaften – jede Woche ein neues elektronisches Spielzeug, die Öffis, Administration, im Supermarkt findet man nichts mehr, Nahrungsmittel werden (wegen der EU) ständig schlechter, oder denkt an die Frisuren bzw. Manieren meiner Kinder…“

Die „gute alte Zeit“ ist sprichwörtlich und auch sonst unterstützen Gesellschaftsstrukturen die vielen Veränderungen eher nicht. Wer sich nicht verändert, also immer gleich bleibt, ist „vertrauenswürdig“, „verlässlich“, ein „Fels in der Brandung“. Das Kompliment „Also du hast dich gar nicht verändert!“ kommt immer gut und derjenige „nachdem man seine Uhr stellen kann“ verdient unser aller Bewunderung! Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier!

Auf der anderen Seite jemand der sich verändert gilt schon eher als „sprunghaft“, „unberechenbar“, „unverlässlich“, „wischi-waschi“,…

Das ist unser Dilemma! Wenn wir Verbesserung wollen, müssen wir die unterschiedlichsten Faktoren in Balance halten, Veränderung zulassen, diese im eigenen Leben integrieren und den Kampf mit der Umgebung bzw. der etablierten Rollenverteilung aufnehmen… Gar kein leichtes Unterfangen!

Betrachten wir doch dieses Phänomen „Veränderung“ einmal genauer:

Bekanntlich ist es ja egal, was wirklich so um mich herum geschieht – entscheidend ist, was das Geschehene für mich bedeutet.

Damit MUSS sich, wenn es sich um echte Veränderung handelt, entweder die Bedeutung der Dinge ändern oder meine Reaktion darauf. Also im einen sollen sich unsere Gefühle (einer Person, Situation oder Sache gegenüber) verändern und im anderen unser entsprechendes Verhalten. Einigen wir uns einmal darauf.

Damit ist’s noch nicht genug. Vielleicht wissen wir ja sogar, WAS wir ändern wollen, aber kennen das WARUM nicht.

Das Gute daran ist allerdings, dass wir diese letzte Frage leicht beantworten können: Was immer wir Menschen auf dieser Welt tun, tun wir entweder FÜR das Gefühl von Harmonie   oder GEGEN das Gefühl von Dissonanz bzw. Schmerz (im weitesten Sinn) (wer mich kennt, hat mich sicher schon oft von „Gefühlsrichtungen“ sprechen hören).

Jedes Lebewesen hat für sich unterschiedliche Strategien entwickelt, um AUS dem Gefühl der Dissonanz /des Schmerzes IN ein Gefühl von Harmonie zu gelangen.

Ein Beispiel: Jemand hat gelernt, dass der schnellste Weg aus Dissonanz eine Tablette ist. Oder Rauchen oder Trinken oder Fernsehen. Und dieser Jemand verwendet diese Strategie nun nicht hie und da einmal, sondern regelmäßig, Tag für Tag. Jedes Verhalten, das regelmässig „gefüttert“ – also durch ein Resultat verstärkt wird – wird früher oder später Teil der Persönlichkeit. Es wurde zu einem „konditionierten Reflex“…

Damit möchte ich aufzeigen, dass natürlich jeder immer alles für einen kurzen Augenblick verändern kann. Worum es aber heute, hier geht,  ist „Rekonditionierung“, also dauerhafte Veränderung. Diese passiert aber nur, wenn wir unsere Strategie (die „AUS-dem-Schmerz-IN-Harmonie – Strategie“) so verändern, dass uns das Resultat jedes mal, immer und immer wieder Berge von Freude und Harmonie bringt. Sonst bleibt die alte einfach interessanter.

Definieren wir also ein paar Bausteine, die das verändern, was wir in unserem Nervensystem mit einer gegebenen Situation assoziiert haben (=Gefühlskoppelung) und uns zusätzlich ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie man sich in gegebenen Situationen noch verhalten kann.

Bis dahin stehe ich natürlich gerne zur Verfügung! Solltest du eine Frage haben oder sonst ein direktes Anliegen, schick´ mir eine kurze Botschaft oder melde dich hier.
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