einFluss in Europa

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Fortan arbeite ich also nur mehr für „ein friedliches Miteinander“ unter dem Namen „Musicians for Refugees“. „Jetzt dürft‘ er schon ganz narrisch ‚wurdn sein.“ ist die Reaktion der einen und viele können sich schlichtweg nicht vorstellen, dass wir Musikerinnen und Musiker Vorbilder für eine zukünftige, funktionierende Gesellschaft sein können!

Ich bin heute Früh mit dem Taxi zu einem Training mit meiner tollen Tochter Sophie gefahren, die mit ihrer Stärke, Geduld und dem Blick für’s Wesentliche neu zum mymozartScan-Kernteam gestossen ist.

Das Taxi (ein Prius) wurde von einem freundlichen, jungen (genau mein Alter :-)) Fahrer gelenkt. Nach ein paar belanglosen Sätzen über Hybridautos und ev. Vorzüge von reinen Elektroautos und der Zukunft des Transportwesens im allgemeinen, schafften wir es rasch, bei Flüchtlingen anzukommen.

Ich hub gerade an, etwas wahnsinnig Gescheites dazu zu meinen, als er mich jäh unterbrach: „So, da höre ich ihnen gar nicht zu! Ich kenn‘ die! Ich war jahrelang beim Heer und oft da unten – so Israel und so. Da wird’s sehr bald so kräftig tuschen, dass wir alle schauen werden!“

Jetzt mal ganz unabhängig von den unterschiedlichen Positionen und Meinungen, hätte er für mich die Notwendigkeit „Musicians for Refugees'“ nicht deutlicher aufzeigen können:

Genau DAS ist es, was wir Musizierenden JETZT tun können, ja tun müssen: Die Gesellschaft das miteinander Zuhören lehren! Zuhören, selbst wenn es die Probleme einer anderen „Instrumentengruppe“ sind, wir können das! Wir zeigen jeden Tag unentwegt, wie Zusammenspiel funktioniert!

Lassen wir einfach keine Gelegenheit mehr aus, das friedliche und gleichzeitig spannende Zusammenspiel zu praktizieren! Zusammen! Zu sovielt, wie möglich! So schnell, wie möglich! Dann wird aus „Angst“ schon sehr bald ein „Magischer Wunsch“ und die Dunkelheit ist überwunden!

Alles Gute, Echte und Schöne wünscht der Leonhard

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